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FUNKTiON UND
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Weniger ist mehr

ECHTES UND EiNFACHES BAUEN

Zu unseren Kunden zählen Wohlfahrtsverbände, kirchliche Einrichtungen, öffentliche und private Bauherren, Kreditinstitute, Wohnungsbaugesellschaften und Unternehmen. Wir bieten Ihnen für Ihr Bauvorhaben den Entwurf, die Planung sowie die Begleitung der kosten- und termingerechten Ausführung durch eine qualifizierte Bauüberwachung.

Ein Schwerpunkt der Planung liegt dabei auf der Entwicklung von innovativen Energiekonzepten bis hin zu Niedrigst- und Nullenergiehäusern.

"WiR BEGLEiTEN UNSEREN KUNDEN DURCH DAS PROJEKT."

INSA4
ROSENKAYMER ARCHiTEKTEN
PARTGMBB
KIPDORF 23
42103 WUPPERTAL
T: 0202 – 373 222 00
F: 0202 – 373 222 79
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QUARTiERHAUS DÖNBERG​

QUARTiER-
HAUS DÖNBERG​

QUARTiERHAUS DÖNBERG

Erweiterung und Umbau eines Gemeindezentrums zu einem barrierefreien Quartierhaus

Fertigstellung: November 2021 
Bausumme: 1.500.000 € 
Nutzfläche: 815 m² 
Entwurf: Isabella und Arndt Rosenkaymer

Leistungen:

  • Grundlagenermittlung
  • Vorentwurf
  • Entwurf,
  • Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung
  • Ausschreibung und Vergabe,
  • Objektüberwachung
  • Lichtplanung / Lichtkonzept
  • Wärme- und Schallschutznachweis
  • Energetisches Konzept
  • Begleitung der BEG-Fördermaßnahmen
  • Akustikplanung

Die evangelische Gemeinde Dönberg hat ihr in die Jahre gekommenes Gemeindezentrum saniert und erweitert. Das knapp 60 Jahre alte, an der Höhenstraße gleich neben der Kirche gelegene Gebäude ist um einen 120 Quadratmeter großen Anbau erweitert worden. In diesem Zusammenhang ist das neue Gemeindezentrum zu einem „Quartierhaus“ weiterentwickelt worden, zu einem Treffpunkt, der „Begegnungsmöglichkeiten“ für alle Dönbergerinnen und Dönberger.

Das künftige Quartierhaus ist barrierefrei und auch für Menschen mit Behinderungen ohne Probleme zugänglich und nutzbar. Das Gebäude hat einen neuen Eingangsbereich erhalten, davor sollen künftig Tische und Stühle zur Begegnung aufgestellt werden können. Die Bücherei ist im Zuge des Umbaus erweitert worden, auch der Eine-Welt-Laden wird weiterhin genutzt werden. Die Toilettenanlage ist erneuert und um eine Behindertentoilette erweitert worden, auch die Küche wurde vollumfänglich erneuert.

Der zusätzliche Versammlungsraum (Neubau) bekommt großzügige Glasfronten, die auch zum neu geschaffenen Kirchplatz geöffnet werden können.

Das Highlight des Entwurfs sind die individuell perforierten vorgehängten Fassadentafeln aus wetterfestem Baustahl, die einerseits mit der Farbtemperatur der Klinkerfassade des Bestandsgebäudes harmonieren, aber andererseits den Neubau architektonisch eindeutig vom Altbau unterscheiden.

CVJM-HAUS,
WUPPERTAL

CVJM-HAUS,
WUPPERTAL

Fertigstellung: 2018
Bausumme: 1.585.000,00 €
Nutzfläche: 715 m²
Entwurf: Isabella und Arndt Rosenkaymer

Leistungen:

  • Grundlagenermittlung
  • Vorplanung
  • Entwurfsplanung,
  • Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung,
  • Ausschreibung und Vergabe
  • Objektüberwachung
  • Objektbetreuung
  • Abstimmung mit Gebäudeversicherung
  • Erstellung von Bestandsplänen und Raumbuch

Der Dachstuhlbrand des CVJM-Hauses in Wuppertal-Wichlinghausen am 14.06.15 traf die Gemeinde damals mitten ins Herz. Bereits bei den Löscharbeiten zeichnete sich ab, dass der Wiederaufbau kein alltägliches und nur sehr schwer zu realisierendes Unterfangen sein würde. Die stark verdichtete Bausituation erschwerte nicht nur die 24 Stunden währenden Arbeiten der Feuerwehr, sondern ebenso im gleichen Maße die Erwirkung einer neuen Baugenehmigung. Durch die massive Beschädigung des Gebäudes beurteilte das Bauamt dieses vollkommen neu. Mit Hinblick auf das aktuell geltende Baurecht, welches mit dem Baurecht von 1912 nicht mehr viel gemein hat, mussten neue Lösungsansätze gefunden werden.

Neben der kostspieligen brandschutztechnischen Aufrüstung der auf der Baugrenze befindlichen Fassaden und Fenster wurde auch ein zweiter, separater Fluchtweg gefordert. Da das CVJM-Haus jedoch nahezu allseitig von der Nachbarbebauung umschlossen ist, waren kreative architektonische Lösungen seitens des Architekturbüros insa4 mit Sitz in Wuppertal gefordert. Nach Prüfung aller denkbaren und undenkbaren Lösungen, ergab sich glücklicherweise, dass der Betreiber der angrenzenden KiTa an der Westkotterstraße das Gebäude samt Tagesstätte der evangelischen Kirchgemeinde Wichlinghausen-Nächstebreck zum Kauf anbot. Durch die Vermittlung des Architekturbüros und den Erwerb der Immobilie konnte somit der neuralgische Weg zur Westkotterstraße gesichert werden. Parallel zu den Verhandlungen mit dem Bauamt, Versicherungen, Nachbarn und Politik wartete das CVJM- Haus auch mit ganz besonderen Herausforderungen auf. Durch den warmen, regenreichen Sommer, einen nicht weniger nassen Herbst und den ausgeprägten Winter, war das Bauwerk ungeschützt den Elementen und dem Vandalismus überlassen. Das nicht genehmigte und somit nicht vorhandene Notdach tat hier sein übriges. So war es nicht verwunderlich, dass sich innerhalb kürzester Zeit das Gebäudeinnere in ein vollflächig schimmelüberzogenes Feuchtraumbiotop verwandelte – inklusive mehrerer 10 Zentimeter großer, essbarer Pilze, welche aus dem Mauerwerk wuchsen. So wurden die anderthalb Jahre zwischen dem Brand und der sehnlichst erwarteten Baugenehmigung intensiv genutzt, um kontaminiertes Material zu entfernen und dem Schimmel massiv mit Bautrocknungsmaßnahmen zu Leibe zu rücken. Am Ende stand ein rohes, vollkommen entkleidetes Bauwerk, wie es wohl das letzte Mal vor über 100 Jahren bei der Ersterrichtung zu sehen war.

Mit der Erteilung der hart erkämpften Baugenehmigung am 10.02.17, begann die Herausforderung, das vollständig entkernte Gebäude wieder mit Leben und Qualität für die Kinder des Stadtteils Wichlinghausen zu füllen. Das grundlegende Credo hierbei war von Anfang an, die historischen Besonderheiten zu wahren und diese zeitgleich mit modernen, baukonstruktiven und gestalterischen Einflüssen zu kombinieren und somit das CVJM-Haus für die nächsten Jahrzehnte zu gestalten. Trotz der florierenden Bauwirtschaft und der damit verbundenen herausfordernden Handwerkerakquise, konnte in der Zusammenarbeit mit versierten Fachplanern und -firmen ein vorzeigbares Zuhause für die Kinder- und Jugendarbeit verwirklicht werden. Neben der Verbesserung der „inneren Werte“ durch Modellierung und Bereinigung der Grundrisse, wurde, auch in Zusammenarbeit von insa4 mit dem Wuppertaler Graffiti-Künstler Marko Leckzut, dem Haus ein einmaliges, einladendes Äußeres mit Leuchtturmwirkung für den gesamten Stadtteil gegeben.

FASSADENSANiERUNG EiNFAMiLiENHAUS, WUPPERTAL

FASSADEN-
SANiERUNG EiNFAMiLiENHAUS, WUPPERTAL

FASSADENSANiERUNG EiNFAMiLiENHAUS, WUPPERTAL

Energetische Sanierung eines Einfamilienhauses und Anbau eines Balkons

Fertigstellung: 2013
Bausumme: 144.000 € 
Nutzfläche: 256 m² 
Entwurf: Isabella und Arndt Rosenkaymer

Leistungen:

  • Entwurf
  • Genehmigungs- und Ausführungsplanung
  • Ausschreibung und Vergabe,
  • Objektüberwachung
  • Kostenkontrolle
  • Begleitung von KfW-Maßnahmen
Ein Gebäude wie ein elegantes Abendkleid aus hochwertigen Materialien und mit raffinierten Details. Das Wohnhaus (Bj. 1970) wurde mit Fassadendämmung und neuen bodentiefen Fenstern energetisch ertüchtigt. Es erhielt ein zurückhaltendes, aber dennoch eindrucksvolles Erscheinungsbild. Fassade und Fenster erscheinen in dezenten Grautönen. Alle Flächen, die eingeschnitten sind, werden durch eine Holzverschalung betont. Der neue umlaufende Balkon ersetzt die sanierungsbedürftige Bestandskonstruktion. Er wurde als filigrane Stahlkonstruktion thermisch getrennt vor die Fassade gebaut. Wobei der seitlich ergänzte Steg mit einer unsichtbaren Sonderkonstruktion komplett stützenlos ausgeführt wurde und über dem Boden zu schweben scheint. Er fügt sich in Materialität und Farbe in das Gesamtbild ein und belohnt einen mit einer fantastischer Aussicht. Die Hanglage des Gebäudes mit dem fantastischen Ausblick über Wuppertal legt Assoziationen an Bergregionen nahe. Die mit Holzleisten verschalten Teilflächen der Fassade dürfen als Reminiszenz an die Architektur dieser Regionen verstanden werden.

HAKO PRAXiS FÜR PHYSiOTHERAPiE, WUPPERTAL

HAKO PRAXiS FÜR PHYSiOTHERAPiE, WUPPERTAL

HAKO PRAXiS FÜR PHYSiOTHERAPiE, WUPPERTAL

Neubau einer Pysiotherapie-Praxis

Fertigstellung: 2013
Bausumme: n.a.
Nutzfläche: n.a.
Entwurf: Isabella und Arndt Rosenkaymer

Leistungen:

  • Entwurf
  • energetisches Konzept
  • Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung
  • Ausschreibung und Vergabe
  • Objektüberwachung und Objektbetreuung
  • Brandschutzkonzept
  • Bauüberwachung Brandschutz
  • Wärmeschutznachweis

Geschäftsgebäude, Loherstraße, Wuppertal

Geschäftsgebäude, Loherstraße, Wuppertal

Geschäfts
gebäude, Loherstraße, Wuppertal

Modernisierung einer WC-Anlage in einer Landesgeschäftstelle einer Wohlfahrtsorganisation

Modernisierung einer WC-Anlage in einer Landesgeschäftstelle einer Wohlfahrts-organisation

Fertigstellung: 2012-2013 
Bausumme: 120.000 € 
Nutzfläche: 150 m² 
Entwurf: Isabella und Arndt Rosenkaymer

Leistungen:

  • Entwurfsplanung
  • Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung
  • Ausschreibung, und Vergabe
  • Objektüberwachung


Die Konferenzräume im Erdgeschoss der Landesgeschäftstelle einer Wohlfahrtsorganisation wurden im Jahre 2005 modernisiert.
Die aktuelle Aufgabenstellung bestand nun darin, die im Untergeschoss gelegenen Toilettenräume des Konferenzbereichs in einen entsprechenden, angemessenen Zustand zu versetzen. Die bisherigen Räume waren eng, niedrig, ungeschickt aufgeteilt und optisch anspruchslos. In der Raummitte längs verlaufende Fernwärmeleitungen schränkten die Kopfhöhe zudem stark ein.
Zunächst musste also ein Raumgewinn für die WC-Anlage realisiert werden.
Durch die Verlegung des Putzmittelraumes wurde eine längsseitige Erweiterung des gesamten WC – Bereiches möglich. Ein neuer Putzmittelraum konnte durch Unterteilung des bis dahin nicht voll ausgenutzten Server- und Lagerraums im benachbarten Kellerbereich geschaffen werden. Es entstand so ein neues Personal-WC, sowie eine repräsentative Damen- und Herren-WC-Anlage.
Durch eine Zusammenfassung der beiden Fernwärmeleitungen in einer einzigen Abkofferung und den Entfall der Unterdecken konnte im gesamten WC-Bereich die bis dahin nicht sichtbare Raumhöhe von 2,40 m erfahrbar gemacht werden. In die Abkofferung der Fernwärmeleitungen wurde eine indirekte Beleuchtung integriert. So wurde diese zum raumbildenden Element zwischen den WC-Kabinen und den Waschräumen.
Die Wahl kontrastreicher Farben und homogene, fugenlose Flächen dienen der optischen Raumtiefe. Die Umfassungswände erhielten einen dunklen, graubraunen Farbton, die Einrichtungsgegenstände und Einbauten reines Weiß. Dadurch treten die Wandflächen optisch in den Hintergrund, während die Einrichtung hervorgehoben wird. Zugunsten dieser Raumwirkung reduziert sich die Farbgebung auf die zwei oben genannten Farbtöne.
Anstatt sonst üblicher gefliester Flächen wurden die Wände mit großformatigen Tafeln bekleidet, die sonst als Fassadenplatten dienen und feuchtebeständig, leicht zu reinigen und hochbeanspruchbar sind. Die Böden erhielten eine homogene Bodenbeschichtung. Auf Fugenraster konnte hierdurch zugunsten eines großzügigen Raumeindrucks vollständig verzichtet werden.
Aus dem gleichen Grunde wurde die Einrichtung, die Ausstattung und Beleuchtung zu wenigen Funktionseinheiten zusammengefasst.
Die Spiegelflächen enthalten verborgene Handtuch-, Seifen- und Desinfektionsmittelspender, sowie Lichtvouten für indirekte Decken- und Waschtischbeleuchtung.
Die Waschtische mit Glasoberfläche sind mit Unterbauwaschbecken und Ausschnitten für den Papierdurchwurf mit untergehängten Boxen zur Unterbringung von Papierkörben ausgestattet.
Innerhalb der Abkofferung der Fernwärmeleitungen sind Lichtvouten zur indirekten Beleuchtung der Kabinendecken angeordnet.
Bei der Gestaltung der WC-Trennwände konnte auf sichtbare Profile und Beschläge nahezu komplett verzichtet werden. Durch die Anordnung von Schattenfugen lösen sie sich optisch von den Umfassungswänden, den Decken und den Böden.
Mit präsenzmeldergesteuerten Energiesparleuchten, Kleinmengenspülkästen und Armaturen mit Start-/Stopp-Automatik kommt eine wasser- und energiesparende Technik zum Einsatz.
Entlang des Treppenabgangs und des Vorflures zu den WC-Anlagen verlief innerhalb einer Vorsatzschale, hinter einer Plexiglasabdeckung, ein Lichtband aus Leuchtstoffröhren. Der Treppenabgang und der Flur wurden dadurch verengt, der Austausch von defekten Leuchten war äußerst zeitintensiv. Zur Kennzeichnung der Wegeführung sollte eine indirekte Beleuchtung an dieser Stelle beibehalten werden. Durch den Einsatz neuartiger, extrem platz- und energiesparender LED-Lichtprofile mit „warmer“ Lichtfarbe und extrem hoher Lebensdauer wurde der Verzicht auf die Vorsatzschale möglich. Dadurch konnten der Flur und die Treppe zu den Konferenzräumen im Erdgeschoss auf ihre ursprüngliche Breite verbreitert werden.
Die gesamte Baumaßnahme wurde innerhalb von 6 Kalenderwochen in der Sitzungspause im Dezember 2012 und Januar 2013 umgesetzt, so dass die Räume termingerecht an die Nutzer übergeben werden konnten.
So konnte insgesamt für eine relativ komplexe Bauaufgabe auf engstem Raum eine großzügige Lösung mit edler Anmutung gefunden werden.

MEHRFAMILIEN-
HÄUSER, VOiSHEiDER WEG, HAAN-GRUiTEN

MEHRFAMILIEN-
HÄUSER, VOiSHEiDER WEG, HAAN-GRUiTEN

MEHRFAMILIENHÄUSER, VOiSHEiDER WEG, HAAN-GRUiTEN

Energetische Fassadensanierung

Fertigstellung: 2007
Bausumme: 400.000 € 
Nutzfläche: 2.100 m² 
Entwurf: Isabella und Arndt Rosenkaymer

Leistungen:

  • Entwurfsplanung
  • Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung
  • Ausschreibung, und Vergabe
  • Objektüberwachung

MiETERAUSBAU, KÜNSTLERHAUS, NEUMANNSTRAßE, DÜSSELDORF

MiETERAUSBAU, KÜNSTLERHAUS, NEUMANNSTRAßE, DÜSSELDORF

MiETERAUSBAU, KÜNSTLERHAUS, NEUMANNSTRAßE, DÜSSELDORF​

Hochwertiger Mieterausbau

Fertigstellung: 2013
Bausumme: 390.000 € netto 
Nutzfläche: 365 m² 
Entwurf: –

Leistungen:

  • Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung
  • Ausschreibung und Vergabe
  • Objektüberwachung
  • Brandschutzkonzept

1873 wurde das dreigeschossige historische Gebäude errichtet . Das Gebäude Neumannstraße 4 wird laut der Bauakte des Archivs der Stadt Düsseldorf erstmals im Jahre 1913 in einem Lageplan erwähnt.

Es handelt sich um das ursprüngliche Verwaltungshaus der Hohenzollernwerke an diesem Standort. Das Gebäude bestand im Originalzustand aus dem heute noch vorhandenen Gebäudeteil und einem spiegelbildlichen Schwestergebäude, das verbunden durch eine Brücke auf der anderen Straßenseite gelegen war.

Die Brücke und das Geschwisterhaus sind heutzutage nicht mehr erhalten.

Der erhaltene Gebäudeteil wurde zusammen mit dem Gebäude Neumannstr. 6 unter Denkmalschutz gestellt.

Das dreigeschossige, nicht unterkellerte Gebäude ist in Massivbauweise in Klinkersichtmauerwerk mit gemauerten Ziegelkappendecken und Stahlträgern errichtet.

In den 1970er Jahren wurde das Erdgeschoss in eine Kantine umgenutzt.

Mittlerweile wird das Gebäude wieder als reines Bürogebäude genutzt.

Aufgrund einer falschen Sanierungsmethode zu Anfang dieses Jahrhunderts war die Klinkerfassade mit den Natursteingesimsen stark angegriffen und musste erneut saniert werden. Außerdem war das Erdgeschossmauerwerk durchfeuchtet und musste dauerhaft trockengelegt werden.

Im Zuge der Neuvermietung wurde das Gebäude innen teilentkernt und ein äußerst hochwertiger Mieterausbau durchgeführt.

Der gesamte Standort des ehemaligen Hohenzollernwerks erfährt derzeit eine Revitalisierung durch großflächige hochwertige Wohnnutzung.

FiRMENGEBÄUDE VPF, SPROCKHÖVEL

FiRMENGEBÄUDE VPF, SPROCKHÖVEL

Aufstockung und Fassadensanierung des Verwaltungstraktes eines Produktionsgebäudes

Aufstockung und Fassadensanierung des Verwaltungs-traktes eines Produktionsgebäudes

Fertigstellung: 2017
Bausumme: 730.000 € 
Nutzfläche: 4.380 m² 
Entwurf: Isabella und Arndt Rosenkaymer

Leistungen:

  • Grundlagenermittlung
  • Entwurfsplanung
  • energetisches Konzept
  • Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung
  • Ausschreibung und Vergabe
  • Objektüberwachung
  • Wärme- und Schallschutznachweis
  • Brandschutzkonzept

Aufgrund der Zusammenlegung von 2 Standorten und aufgrund von Kapazitätserweiterungen sollte das Verwaltungsgebäude eines produzierenden Betriebs um ein Geschoss erweitert werden. Um aufwändige Ertüchtigungen der Bestandsfundamente zu vermeiden, wurde die Aufstockung in Leichtbauweise geplant. Die bestehende Wärmedämmverbundfassade des Verwaltungsgebäudes aus den 1980er Jahren wies erhebliche Schäden auf.

Im Zuge der Baumaßnahmen wird nun die Chance genutzt, das neue Gesamtgebäude in einem einheitlichen, zurückhaltenden und werthaltigen Erscheinungsbild erstrahlen zu lassen. Die großflächige Verglasung des Konferenzraumes im 2. OG und das Vordach im Erdgeschoss bilden dabei zwei Spannungspunkte. Die bestehenden Grundrisse werden in Teilbereichen optimiert und der aktuellen Nutzung angepasst. Alle neuen oder sanierten Bauteile werden nach den erhöhten Energieeffizienz-Standards der KfW für die Sanierung von Nichtwohngebäuden ausgebildet.

UMBAU KiNDERGARTEN, MASTWEG, WUPPERTAL

UMBAU
KiNDERGARTEN, MASTWEG, WUPPERTAL

UMBAU KiNDERGARTEN, MASTWEG, WUPPERTAL

Energetische Sanierung einer Kindertagesstätte

Fertigstellung: 2010 
Bausumme: 250.000 € 
Nutzfläche: 600 m² 
Entwurf: Isabella und Arndt Rosenkaymer

Leistungen:

  • Energetisches Konzept
  • Entwurf, Ausführungsplanung
  • Ausschreibung
  • Vergabe
  • Objektüberwachung und Objektbetreuung
„Rotkäppchen“
Der Kindergarten Mastweg des evangelischen Kindertagesstättenvereins aus den 1970er Jahren wird von den drei Gruppenräumen dominiert, die versetzt zueinander angeordnet und mit Pultdächern überdeckt sind. Die dienenden Räume befinden sich in dem flachdachgedeckten Gebäudeteil. Das Gebäude ist im oberen Bereich eingeschossig und verfügt über einen Kriechkeller, begünstigt durch die Hanglage ist der rückseitige Gebäudeteil zweigeschossig ausgeführt. Die Gebäudefassaden waren mit einer schlecht gedämmten Fassade aus Eternitplatten versehen, das Flachdach war als nahezu ungedämmtes sogenanntes Ertex-Dach ausgeführt. Die Fenster mit ungedämmten Stahlrahmen und Doppelverglasung waren sowohl in Bezug auf den Wärmeschutz als auch technisch in einem sehr schlechten Zustand. Im Rahmen der energetischen Sanierung sollten das Flachdach, die Außenwände und die ungedämmte Kriechkellerdecke gedämmt, sowie wärmetechnisch hochwertige Fenster eingebaut werden. Außerdem wurde die alte Ölheizung gegen eine neue, an die verringerte Heizlast angepasste Brennwerttherme ausgetauscht. Bei der äußeren Gestaltung wurden die drei Baukörper mit der Hauptfunktion (Gruppenraum) mit einer hochwertigen hinterlüfteten Vorhangfassade farblich in 2 „Rottönen“ hervorgehoben. Der Gebäudeteil mit den sonstigen Räumen wurde mit einer relativ kleinteiligen Plattenaufteilung in 4 abgestuften weißen bis hellgrauen Farbtönen bekleidet. Bei diesem Objekt wurde eine Energieeinsparung von ca. 60% erreicht. Die KP2-Maßnahmen, die an insgesamt vier Kindergärten gleichzeitig erfolgten, wurden mit Mitteln des Bundes und des Landes gefördert und unterlagen so „öffentlichen Vergaberegeln“. Zudem mussten sämtliche Vergabe- und Abrechnungsvorgänge aufwändig und genauestens formal korrekt dokumentiert werden und wurden im Nachhinein vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Wuppertal überprüft. Wir meinen, hier ein Beispiel dafür geschaffen zu haben, dass die energetische Sanierung von Gebäuden behutsam und individuell möglich ist, ohne den Charakter eines Gebäudes „kaputt zu sanieren“ wie es leider allerorten z.B. mit dem typischerweise hellgelb verputzten Vollwärmeschutz und weißen Kunststofffenstern einfallslos und unsensibel zelebriert wird.

KiNDERGARTEN UMBAU, WUPPERTAL – GOLDSTÜCK

KiNDERGARTEN UMBAU, WUPPERTAL – GOLDSTÜCK

KiNDERGARTEN UMBAU, WUPPERTAL – GOLDSTÜCK

Energetische Sanierung einer Kindertagesstätte

Fertigstellung: 2010
Bausumme: 196.000 € 
Nutzfläche: 500 m² 
Entwurf: Isabella und Arndt Rosenkaymer

Leistungen:

  • Energetisches Konzept
  • Entwurf
  • Ausführungsplanung
  • Ausschreibung
  • Vergabe
  • Objektüberwachung und Objektbetreuung

Unser Auftrag umfasste zwei voneinander unabhängige Baumaßnahmen. Einerseits sollte der Kindergarten auf Grundlage bereits bestehender Planungen für eine U3-Betreuung umgebaut werden, andererseits war eine energetische Sanierung im Rahmen der Maßnahmen des Konjunkturpakets 2 (KP2) zu planen.
Der Kindergarten Bandwirker Straße des evangelischen Kindertagesstätten¬vereins bestand vor der energetischen Sanierung aus einem teilunterkellerten Hauptgebäude mit Natursteinfassade, einfachverglasten Holzfenstern und einem Walmdach aus der Bauzeit der vorletzten Jahrhundertwende. Zu Beginn dieses Jahrhunderttausends entstand der behindertengerechte Zugang über die Rampe mit dem Geländer in den Grundfarben Rot, Gelb, Grün und Blau, der erhalten bleiben sollte.
Mitte der 1970er Jahre wurde rechtwinklig dazu ein ebenfalls teilunterkellerter Flachdachbau mit einer nahezu ungedämmten Bekleidung aus asbesthaltigen Kunstschieferplatten (Eternit) und isolierverglasten Kunststofffenstern angebaut.
Die Räume des Kindergartens erstrecken sich über das komplette Erdgeschoss und das Untergeschoss des Anbaus aus den 1970er Jahren, wobei bedingt durch die Hanglage auch die Räume im Untergeschoss einen ebenerdigen Ausgang zum rückseitigen Gartengelände haben.
Der U3-Umbau konnte trotz äußerst kurzer Vorbereitungszeit u.a. aufgrund der Auswahl von sehr zuverlässigen ausführenden Firmen innerhalb von 3 Wochen in den Sommerferien 2010 reibungslos umgesetzt werden.